
Der Preis ist mit einer Summe von 4.000 Euro dotiert, die sich auf die Preisträgerinnen und Preisträger der einzelnen Fachbereiche verteilt. Die Auswahl der Geehrten sowie Anzahl, Höhe und Vergabe der Preise obliegt einer Jury, der Professoren der Hochschule Coburg sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammer angehören. Das Hauptaugenmerk bei der Auswahl liegt auf dem Innovationscharakter der Arbeiten und der Relevanz der Ergebnisse für die regionale Wirtschaft. Auch der Fähigkeit der Verfasser, Lösungen zu erarbeiten, kommt bei der Bewertung hohe Bedeutung zu, da diese Fähigkeit besonders wichtig ist für den langfristigen Erfolg von Unternehmen. Dabei spielt auch der Prozess der Ideenfindung eine wichtige Rolle.
„Die alljährliche Verleihung des IHK-Preises untermauert die Leistungsstärke der Hochschule Coburg und damit ihre Bedeutung für die Wirtschaft unserer Region einmal mehr“, so IHK-Präsident Herdan in seiner Ansprache. An die Preisträger gerichtet sagte Herdan: „Sie haben mit Ihren Arbeiten Akzente und Maßstäbe gesetzt, dafür gebührt Ihnen großer Respekt.“
Abschließend appellierte Herdan an die Preisträger, der Region Coburg auch nach Abschluss ihres Studiums treu zu bleiben: „Wir brauchen zukünftig hochqualifizierte Menschen wie Sie, um die Wirtschaftskraft in Stadt und Landkreis Coburg langfristig halten zu können. Der demografische Wandel macht sich in einigen Branchen bereits heute bemerkbar. Vor allem was die Akademikerquote betrifft haben wir noch erheblichen Nachholbedarf.
Die Türen zu unseren Unternehmen werden Ihnen weit offen stehen – und der IHK-Preis wird Ihnen als anerkannte Visitenkarte dabei helfen, eine erfolgreiche berufliche Zukunft hier in unserer Region aufzubauen.“
Den Grußworten von IHK-Präsident Herdan und Hochschulpräsident Prof. Pötzl schloss sich die Übergabe der Preise an.
Die diesjährigen Preisträger in den einzelnen Kategorien sind:
Yvonne Hoderlein, Diplomarbeit in der Fakultät „Soziale Arbeit und Gesundheit“ im Studiengang „Soziale Arbeit“ zum Thema „Erlebnispädagogik mit Menschen mit Behinderung“
Christina Weth, Bachelorarbeit in der Fakultät „Wirtschaft“ im Studiengang Betriebswirtschaft zum Thema „Das Management immaterieller Vermögensgegenstände durch BilMoG und die Einordnung ins Controlling unter besonderer Berücksichtigung des Marketingcontrolling“
Christina Pfeuffer, Diplomarbeit in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik im Studiengang Elektrotechnik zum Thema „Erstellung eines Bibliotheksverwaltungsprogramms für SPS-Bausteine von Werkzeugmaschinen“
Steve Eberlein, Diplomarbeit in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik im Studiengang Elektrotechnik zum Thema „Betrachtung der Einsetzbarkeit von Einpressverbindungen in der Elektronikfertigung, angefertigt bei der Fa. Brose Fahrzeugteile in Hallstadt“