Die Chance einen Ausbildungsplatz zu bekommen war in diesem Jahr außerordentlich gut. Das gilt, obwohl die Wehrpflicht ausgesetzt ist und infolge doppelter Abiturjahrgänge mehr Jugendliche als im letzten Jahr dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig sinkt die Zahl der Altbewerber. Insgesamt 1.147 gemeldete Ausbildungsplätze standen 1.121 Bewerbern zur Auswahl. Damit scheint das Verhältnis von Ausbildungsplätzen und Bewerbern mehr als ausgeglichen.
Tatsächlich aber haben Unternehmen in der Polstermöbelbranche und der Gastronomie große Schwierigkeiten Ausbildungsplätze zu besetzen, während im kaufmännischen Bereich doppelt so viele Bewerber auf die gemeldeten Stellen kommen.
„Es empfiehlt sich daher in einigen Branchen über den aktuellen Bedarf auszubilden, um auch in Zukunft den eigenen Fachkräftenachwuchs sichern zu können“, bemerkt Kissing.