Mit Fertigstellung der ICE-Strecke von Nürnberg nach Erfurt müsse der Bahnhof des Oberzentrums Coburg ferner alle Aufgaben des wegfallenden ICE-Systemhaltes Lichtenfels übernehmen. Das bedeute das alle Schienenverkehre in West- und Ostoberfranken so zu optimieren seien, dass auch die Städte und Landkreise Lichtenfels, Kronach, Kulmbach und Bayreuth über Coburg einen attraktiven Anschluss an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn erhalten. Ohne einen regulären ICE-Systemhalt, so Leistner-Wolf weiter, würde der Wirtschaftsraum Coburg und Oberfranken von den Ballungszentren und Metropolen abgekoppelt.
Im Bayerischen Wirtschaftsministerium wisse man um die Wirtschaftsstärke der Region Coburg mit ihren international operierenden Industrieunternehmen sowie als führender Versicherungsstandort in Nordbayern. Man werde deshalb von Seiten der Staatsregierung alles für einen regulären ICE-Systemhalt am Bahnhof Coburg tun und sich vehement für den zweistündigen Halt einsetzen, so Ministerialdirigent Hans Peter Göttler.