IHK und Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“ gehen mit neuer Internetseite online

05.12.2011

Die Suche nach qualifizierten Fachkräften wird für Unternehmen immer schwieriger. Schon im Jahr 2015 werden der Personalmarketingstudie 2010 "Familienfreundlichkeit – Erfolgsfaktor für Arbeitgeberattraktivität" der GfK Marktforschung zufolge in Deutschland fast drei Millionen Arbeitskräfte fehlen.

Im Wirtschaftsraum Coburg wird bis zum Jahr 2022 die Nachfrage nach Fachkräften das Angebot um 7.600 übersteigen. Umso wichtiger ist es für regionale Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte zu binden, beispielsweise durch familienbewusste Personalpolitik.  

Junge Paare und Familien entscheiden sich heute nicht mehr nur aufgrund beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten für oder gegen einen Arbeitgeber, sondern legen bei der Auswahl ihres künftigen Wohn- und Arbeitsortes Aspekte wie die Ausstattung mit Kinderbetreuungseinrichtungen und guten Schulen, die Verfügbarkeit bezahlbaren Wohnraums und das Vorhandensein attraktiver Freizeitangebote zugrunde. Familienfreundlichkeit ist der GfK-Studie zufolge für 90 Prozent der Beschäftigten zwischen 25 und 39 Jahren mit Kindern ebenso wichtig oder sogar wichtiger als das Gehalt – bei den Beschäftigten ohne Kinder sind es 70 Prozent.  

Die IHK zu Coburg und das Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“ haben gemeinsam ein Internetportal entwickelt, um regionale Unternehmen für die Chancen zu sensibilisieren, die in einer familienbewussten Personalpolitik liegen. Unter www.coburg.de/berufundfamilie werden gerade kleinen und mittleren Betrieben Wege aufgezeigt, wie sie durch ein „lebenssituationsfreundliches“ Personalmanagement ihre Attraktivität im Bereich der Mitarbeitergewinnung weiter verbessern können.  

„Wir werden dadurch den demografischen Wandel nicht aufhalten und schon gar nicht umkehren, wir können aber mittels familienfreundlicher Rahmenbedingungen unsere Wirtschaftsregion wappnen für die Zukunft und den Wettstreit um die besten Köpfe“, sagt die stv. IHK Hauptgeschäftsführerin Patricia Leistner-Hofmann.  

Das neue Portal ist ein weiterer Baustein der Brücke in die Zukunft, die Coburg auf die Gewinnerseite führen soll. Beim Wettbewerb um Fachkräfte und Einwohner setzt die Veste-Stadt dabei auf Familienfreundlichkeit, denn „Bürger und Mitarbeiter sind auch immer Familienmitglieder“, so Coburgs 2. Bürgermeister Norbert Tessmer. Einzigartige Betreuungsbedingungen, eine tolle Bildungslandschaft und ein Familienpass mit breiten Angeboten und Vergünstigungen für Familien sind nur einige Beispiele für das familienpolitische Engagement der Stadt. Coburgs 2. Bürgermeister Norbert Tessmer weiter: „Wir sind Coburg – die Familienstadt. Und das spricht für uns als Wohn-, Lebens- und Arbeitsort. Das Portal Familienfreundliche Personalpolitik macht noch mehr Familienstadt aus uns, als wir schon sind.“  

Auf der Internetseite finden Unternehmen neben den Kernthemen, Zahlen – Daten und Fakten sowie den Angeboten aus Coburg auch „Gute Beispiele aus Coburg“. Diese wurden von Coburger Unternehmen zur Verfügung gestellt – und untermauern die herausragende Stellung des Internetportals. Beispiele sind hier „Ehrenamt wird belohnt“ der Hypo Vereinsbank, „Wenn alle an einem Strang ziehen“ der BRIQQ GmbH, „Flexibilität ist alles“ von Brose oder auch die Unterstützung der HUK COBURG und von Geyer sehen und hören. Die Leiterin des Bündnisses Coburg – Die Familienstadt, Bianca Haischberger, ist stolz auf das gemeinsame Miteinander, denn „das zeigt, dass auch viele Coburger Unternehmen auf die zukunftsweisende Komponente Familienfreundlichkeit setzen“.     

Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter: www.coburg.de/berufundfamilie

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