„Zahlreiche innerstädtische Kurzzeitparkplätze seien in den letzten Jahren dem Rotstift zum Opfer gefallen oder wurden in Anwohnerparkplätze umgewidmet. Auch im Zuge der umfassenden Sanierungsmaßnahme in der Ketschenvorstadt würden weitere Kurzzeitparkplätze wegfallen. Nicht viel besser, bemerkt Ptok, sähe die Parksituation auf dem Großparkplatz „Anger“ im Coburger Süden aus. Mehrmals im Jahr seien dort die kostenlosen Parkflächen aufgrund von Großveranstaltungen für Innenstadtbesucher unzugänglich.“
Die Einzelhändler sind sich einig, dass sich durch die Erhöhung des Parkplatzangebots in diesem Bereich und folglich durch den Bau einer Parkgarage unter dem Schloßplatz die Parksituation für ihre Kunden im Zentrum insgesamt sowie für Besucher von Veranstaltungen rund um den Schloßplatz und in der Innenstadt, deutlich entspannen würde. Auch könnte dadurch der Stadtkern fußläufig von Osten her erschlossen werden.
Laut Präsident Herdan, sind es nicht nur die Innenstadthändler, die vom Bau einer Schloßplatztiefgarage Nutzen ziehen. „An die IHK sind auch Hotel- und Gastronomiebetriebe sowie innerstädtische Dienstleistungsunternehmen herangetreten und haben signalisiert, in einer Schloßplatztiefgarage Stellplätze erwerben zu wollen“, so Herdan weiter. Nicht zuletzt werden Touristen, Theaterbesucher und Anwohner von dem zusätzlichen Parkplatzangebot profitieren.
Vor diesem Hintergrund hat die IHK-Vollversammlung per Beschluss ihre seit Jahren propagierte Forderung, eine Tiefgarage unter dem Schlossplatz zu bauen und dadurch zusätzlichen Parkraum im Osten der Coburger Innenstadt zu schaffen, unterstrichen.